Freitag, 24. April 2009

Newsletter - 2009-04 - Wer hat Angst vor einem neuen PC?

Screenshot VMWare 24.04.2009 - Wer hat Angst vor einem neuen PC?

Viele Besitzer älterer Computer scheuen die Anschaffung eines neuen Rechners. Meist haben sie Angst nicht alle Programme wieder installieren zu können oder die Daten nicht auf den neuen Rechner übertragen zu können.

Zwar kommt man um die Neuinstallation der meisten Programme nicht herum aber die Datenübernahme läuft meist problemlos. Allerdings sollte man beachten welche Programme und welche Hardware auf dem neuen PC und dem evtl.. neuen Betriebssystem nicht mehr lauffähig sind. Insbesondere der Umstieg von Win2000/XP zu Vista und der Umstieg von 32Bit auf 64Bit erfordern oft neue Hard- und Software.

Parallele und Serielle Schnittstellen bringen moderne Büro-PCs oft nicht mehr mit, so dass man zusätzliche Steckkarten oder Adapter für bestimmte Hardware braucht.

Ist der alte Rechner gar defekt und muss gegen einen neuen Rechner getauscht werden kann man zwar auf die alte Festplatte mit einem USB-IDE/SATA Adapter noch zugreifen und die Daten auslesen, aber keine vernünftige Datensicherung aus den Programmen selbst machen. Lexware, Windata, Proficash usw.. können Datensicherungen erstellen die einfach zurückgelesen werden können. Andere Programme installiert man ins selbe Verzeichnis wie auf dem alten PC und kopiert dann die Dateien des alten Rechners darüber.

Sollte es dennoch erforderlich sein den defekten Rechner noch einmal zum Leben zu erwecken muss man sich geeignete Ersatzteile besorgen oder man kann mit einem Festplatten Image und VMWare und vConverter den alten Rechner virtuell zum Leben erwecken. Dadurch können auf dem alten Rechner manche Einstellungen nachgeschaut werden, an die man sonst nur schlecht herankommt.

Aus einer virtuellen Maschine kann man auch nachträglich aus den verschiedenen Anwendungen noch Datensicherungen machen und den Rechner geordnet umziehen.

Einem neuen Rechner steht also nichts mehr im Wege. Den Zeitaufwand für eine solche Migration kann man mit etwa einer Stunde pro Programm rechnen.

Sonntag, 5. April 2009

Newsletter - 2009-04 - Homepage, Internetseite, Webdesign, Webshop, Internetauftritt

Homepages 05.04.2009 - Homepage, Internetseite, Webdesign, Webshop, Internetauftritt

Was ist eigentlich eine Homepage? Was brauche ich um selbst eine Homepage zu erstellen. Was kostet eine Homepage und gibt es rechtliche Aspekte auf die man achten muss?

Einfach gesagt: Eine Homepage ist eigentlich nur die erste Seite eines Internetauftritts. Ein Internetauftritt sind mehr oder weniger HTML-Dateien auf einem Server im Internet, die mit einer www Domain-Adresse über einen Browser dargestellt werden können. Diese HTML-Dateien beschreiben wie z.B. der Internet Explorer den Inhalt auf dem Bildschirm darstellen soll.


Um solche Dateien, Internet-Seiten genannt, selbst zu erstellen kann man z.B. auch MS Word verwenden. Um aber einen komplexeren Internetauftritt mit mehreren Seiten zu erstellen sollte man dann Frontpage, Adobe GoLive oder ähnliches verwenden. Wenn sich der Inhalt auf den Internetseiten immer wieder ändert und das ganze dann noch leicht zu pflegen sein soll, kommt man um ein Content Management System (CMS) nicht herum.


Für einen eigenen Internetauftritt braucht man einen Server im Internet und eine www-Adresse. Beides kann ab ca. 1€/Monat bei verschiedenen sogenannten Hostern bekommen. Nachdem die www-Adresse, die sogenannte Domain, freigeschaltet ist kann man die HTML-Dateien mit einem FTP-Klienten auf den Server kopieren. Jetzt kann man sich das Ergebnis mit dem Browser anschauen.


Einfachere Homepages die nur eine Art Tagebuch, Erfahrungsbericht oder Bildergallerie beinhalten sollen kann man aber auch sehr einfach mit sogenannten BLOGs realisieren. Meist kann man hier aus einer vorgefertigten Auswahl an Designs auswählen und seine Inhalte darstellen. Siehe z.B. thomas-neuburger.blogspot.com


Egal ob man nun einen Internetauftritt privat oder geschäflich nutzt muss man unbedingt darauf achten, daß man keine Urheberrechtlich geschützten Texte und Bilder auf seinen Seiten verwendet.


Sie brauchen einen Internetauftritt mit einem ansprechenden Webdesign? Sie möchten auf Google und Yahoo gut gefunden werden? Sie brauchen vielleicht nur eine Webvisitenkarte oder kleine Homepage oder einen Webshop?


Wir arbeiten mit sehr guten Partnern in diesem Bereich zusammen. Kontaktieren Sie uns und wir geben Ihnen die Kontaktdaten unserer Partner.

Mittwoch, 1. April 2009

Newsletter - 2009-04-01 - Abwrackprämie jetzt auch für PC



**** NEWS ****

Aktuell: Berlin, 1.4.2009, 9:05Uhr


Nachdem die Bundesregierung im Rahmen ihres 2. Konjunkturpaketes 1,5 Mrd. Euro für die Unterstützung der Automobilbranche zur Verfügung gestellt hat, will sie nun auch die schwächelnde Computerbranche mit einer Art Abwrackprämie unterstützen. Diesen sogenannte "Green-IT-Bonus" gibt es für alle PCs die älter als 5 Jahre sind und heute verschrottet werden. Umweltminister Gabriel konnte sich durchsetzen und den Bonus in Höhe von 250€ an den Kauf von äusserst sparsamen PCs knüpfen. Wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums heute Vormittag mitteilte kann man den "Green-IT-Bonus" über die Webseite http://www.green-it-bonus.de anfordern. Es kann hier auch zu Serverüberlastungen kommen, so dass die Seite nicht angezeigt werden kann.

Wenn Ihr PC älter als 5 Jahre ist und es kein sowieso schon sparsamer Laptop ist, können Sie in den Genuss des "Green-IT-Bonus" kommen. Sichern Sie sich Ihren Bonus noch heute und verschrotten Sie Ihren alten PC.

(1a) vom 01.04.2009 9:05

**** NEWS ****



April, April :-)

Mittwoch, 11. März 2009

Newsletter 2009-03 - WLAN Probleme

WLAN Accesspoint 11.03.2009 - WLAN Probleme

Es können verschiedene Probleme beim Aufbau einer WLAN-Verbindung mit einem Accesspoint unter Windows auftreten.

Zuerst sollte man überprüfen ob die WLAN Karte im Rechner oder Laptop arbeitet. Bei Laptops ist für das WLAN-Gerät oft ein Schiebe- oder Druckschalter angebracht oder eine FN-Tastenkombination vorgesehen. Meist zeigt eine LED die Funktion des WLAN-Geräts an.

Um eine WLAN Verbindung, die schon funktionierte, zu reparieren, kann man auf dem entsprechenden Symbol in Netzwerkverbindungen in der Systemsteuerung die Verbindung mit der rechten Maustaste anklicken und reparieren lassen.

Führt das zu keinem Ergebnis dann kann es sein, dass der sogenannte Schlüssel falsch ist. Die Verbindung sollte dann aus der Liste der Drahtlosnetzwerke gelöscht werden und neu verbunden werden.

Verbindet man sich zum ersten mal mit einem neuen Gerät mit dem Accesspoint könnten einem MAC-Filter den Zugang verwehren.

Sollte sich nicht die gewünschte SSID, also der WLAN-Netzname nicht unter den verfügbaren Netzwerken befinden ist das entsprechnen Netz vielleicht auf unsichtbar geschaltet oder die Übertragungsstärke ist zu schwach. Dicke Mauern, viel Metall in Wänden und Mobilliar kann zu Störungen führen. Auch Mobilfunk, andere Drahtlos-Netzwerke,  oder Schnurlostelefone können den WLAN Empfang beeinträchtigen. Werden die Funksignale durch Wände in flachem Winkel geschnitten oder gibt es Signal-Echos? Hat der Nachbar evtl. ein WLAN mit derselben SSID und auf dem selben Kanal?

Manche Geräte verschiedener Geräte-Hersteller arbeiten schlecht zusammen und oft führen Treiber-Updates der Geräte zum Erfolg. WLAN über USB-Stick scheitert oft an schwachen Rechnern oder langsamen USB 1.1 Schnittstellen.

Ist die Hardware ausreichend geprüft können einige Einstellungen der Software überprüft werden. Ist der WLAN Adapter auf automatisches Beziehen einer IP-Adresse und des DNS eingerichtet und ist im Netzwerk ein DHCP-Server vorhanden oder muss eine statische IP vergeben werden? Stimmen die Werte für Default-Gateway, DNS Server, und Subnetmask. Liefert ein 'nslookup' korrekte Ergebnisse.

Blockiert evtl. ein Virenscanner den Browser? Ist das Internet nur über eine Firewall oder/und Proxy zu erreichen?

Ein gutes Tool um einige Parameter von WLAN Netzen sichtbar zu machen ist das Programm NETSTUMBLER.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Newsletter 2009-02 - Telefon- Internetprovider Wechsel

Providerlogos
19.02.2009 - Telefonie Internet Provider Wechsel

Auf was ist beim Wechsel des Telefon oder Internet Anbieter, auch Provider genannt, zu achten? Was brauche ich wirklich?

Heutzutage gibt es verschiedene technische Möglichkeiten über welche man telefonieren oder ins Internet kann. Das sind für das Telefon:
  • Analoge oder digitale (ISDN) Festnetzanschlüsse
  • Voice over IP (VoIP, über eine Internetverbindung)
  • Mobilfunk

Für Internet stehen folgende Alternativen zur Verfügung
  • ADSL, VDSL, SDSL
  • Internet über Kabelanschluß
  • WLAN (Drahtlostechnik)
  • GPRS, UMTS

Welche technische Ausführung überhaupt möglich ist hängt sehr vom Standort ab.

Was ist aber nun bei der Wahl eines Providers zu beachten? Zuerst wird einmal in den privaten und gewerblichen Bereich unterschieden. Das ist deshalb wichtig, da man im gewerblichen Bereich schnellere Reaktionszeiten hat.

Im gewerblichen Bereich hat man dann auch weniger Auswahl, da man auf jeden Fall einen Anbieter auswählt der ISDN zur verfügung stellt. Der Anbieter sollte hier bei einer Störung innerhalb 24h reagieren.

Im privaten Bereich kommt es nicht so auf die Reaktionszeit im Störungsfall an sondern mehr auf die Kosten. Hier ist aber zu überlegen warum mancher Anbieter so günstig ist. Meist wird dies nur durch den Einsatz minderwertiger Technik und schlechtem Service erreicht.

Wenn man nun vorhat zu einem anderen Provider zu wechseln sollte man sich ein paar Gedanken zu folgenden Themen machen:
  • Wie ist mein Telefonverhalten? Telefonate mit billigen Vorwahlen nur mit Telekom möglich!
  • Kann ich mit meinem neuen Provider meine bisherige email abholen?
  • Kann ich meine Domäne (@meineadresse.de) einfach mitnehmen?
  • Funktionieren alle meine Geräte am neuen Telefonanschluß?
  • Wie läuft der Rechnungsversand ab?
  • Welche DSL Geschwindigkeit werde ich wirklich bekommen? DSL<2000 ungeeignet für VoIP!
  • brauche ich eine feste IP Adresse, Zugriff von aussen?

Viele Provider bieten als Hardware noch günstige Router zum Kauf an. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen. Am besten einen WLAN Router an dem man auch noch mehrere PCs mit Kabel anschliessen kann und am besten noch mit Anschlüssen für Drucker oder Festplatten.

Brechen Sie hier nichts übers Knie. Lassen Sie sich Zeit und informieren sich und lassen sich durch einen unabhängigen IT Dienstleister, z.B. von mir, beraten.

Jetzt steht einem erfolgreichen Wechsel zu einem neuen Anbieter nichts mehr im Weg.